Schadow Arkaden: Ansturm auf Immobilienmesse

Auf der Immobilienmesse, v.l.: Karl Hans Arnold, Oliver Nothelfer, OB Dirk Elbers und Harald Feit. RP-FOTO: BUSSKAMP

Angebote sammeln, Fragen stellen, Wohnprojekte vergleichen – das waren die Disziplinen bei der ersten Immobilienmesse in den Schadow Arkaden, zu der Rheinische Post, Westdeutsche Zeitung und das Internetportal Kalaydoo.de am Sonntag eingeladen hatten. Und die Messe wurde ein voller Erfolg. Hunderte Besucher strömten in die Einkaufsgalerie, um sich an den Ständen der Aussteller zu informieren. 34 Firmen aus der Immobilienwirtschaft, Makler, Bauträger und andere Anbieter gaben einen Überblick über den Haus- und Wohnungsmarkt in Düsseldorf und Umgebung und waren erfreut über den Andrang .

Er war für viele Aussteller größer als erwartet, wenngleich sie den Düsseldorfer Wohnungsmarkt und die Nachfrage natürlich gut kennen. „Nach einer Stunde war bei uns schon der erste Stapel an Katalogen vergriffen“, berichtete Jörg Schnorrenberger vom gleichnamigen Maklerbüro. In seiner Eigenschaft als Bezirksvorsitzender des Rings Deutscher Makler mahnte er deshalb: „Wir haben immer noch viel zu wenig Wohnraum. Es wird immer noch viel zu wenig gebaut.“

Diese Einschätzung teilte auch Andreas Goßmann, Privatkunden- Vorstand der Sparkasse Düsseldorf: „Die Nachfrage ist in allen Preissegmenten sehr groß.“ Was ihn kaum wundert, denn: „Wir leben in einer wundervollen, wachsenden Stadt.“ Das wird Oberbürgermeister Dirk Elbers gerne hören. Auch er machte sich gestern auf Einladung der Initiatoren auf den Weg in die Schadow Arkaden. Beim Rundgang mit dem Vorsitzenden Geschäftsführer der RP-Mediengruppe, Karl Hans Arnold, dem RP-Anzeigenleiter Oliver Nothelfer und dem Geschäftsführer der Schadow Arkaden, Harald Feit, lobte er: „Wohnen in Düsseldorf ist ein großes Thema, und hier gibt es die nötigen Informationen und die Beratung dazu.“

Für Makler Lutz Aengevelt war der Standort der Messe mitten in der Stadt genau der richtige: „Hier haben die Leute keine Schwellen- angst, können ungezwungen gucken und sich informieren.“ Auch vom Zeitpunkt der Messe war er angetan: „Es gibt ähnliche Veranstaltungen im Frühjahr. Aber im Herbst hatten wir bisher nichts.“ Das Angebot der Aussteller reichte von Eigentumswohnungen bis zu Stadtvillen. Auch Bauprojekte wie das „LeFlair“ in Pempelfort oder der Belsenpark in Oberkassel wurden vorgestellt und rege nachgefragt. Für Klaus Völkle vom Bauträger Interboden ist das Interesse auch von den derzeitigen Anlagemöglichkeiten am Markt bestimmt: „Die Zinsen sind niedrig. Derzeit gilt: Grundbuch ist besser als Sparbuch.“

Info

Richtwerte

Die Preise für Eigentumswohnungen reichen in Düsseldorf von 1300 Euro/qm bis 4200Euro/qm, bei Eigenheimen werden durchschnittlich zwischen 230 000 und 270 000 Euro für einfache Lagen gezahlt (ca. 100 qm). Freistehende Eigenheime in sehr guter Lage mit rund 200 Quadratmetern kosten schon über eine Million Euro.

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